Rückblick auf die 33. Stiftsmusik für alle
Ein besonderes Wochenende liegt hinter uns: Die 33. Stiftsmusik für alle bedeute zwei intensive Tage voller Musik, die im Sonntagsgottesdienst in der Stiftskirche ihren Abschluss fanden.
Am Samstag trafen sich um 10 Uhr die 53 Instrumentalist:innen des Stiftsmusikorchesters, um in der Schlosskirche im Alten Schloss zu proben. Einstudiert wurden Liedsätze zu Liedern aus dem Evangelischen Gesangbuch, Durch seine Wunden sind wir geheilt aus dem Messias von Händel sowie die Bachkantate Jesus nahm zu sich die Zwölfe BWV 22. Nach der Pause kamen die Gesangssolist:innen der Arien und Rezitative mit dazu und probten gemeinsam mit dem Orchester. Am Nachmittag stand dann die Probe für die 130 Sänger:innen des Stiftsmusikchors im Hospitalhof auf dem Programm, die bis abends am Wohlklang der verschiedenen Stücke feilten. Sonntags ging es dann früh los: um kurz nach 8 Uhr trafen sich die Instrumentalist:innen zur Probe in der Stiftskirche und bald danach kam auch der Chor zur Gesamtprobe mit dazu. Stiftskantor Kay Johannsen führte das Gelernte der beiden Gruppen zusammen.
Höhepunkt und Abschluss des Wochenendes war die Aufführung des Gelerneten im Sonntagsgottesdienst in der Stiftskirche. 180 Mitwirkende erfüllten die Kirche mit Musik. Die Bachkantate und der Händel-Chorsatz waren klanggewaltig und in den Rezitativen auch leise und zart, verstärkt durch den eindringlichen Gesang der Solist:innen Fanie Antonelou (Sopran), Anna Padalko (Alt), Philipp Nicklaus (Tenor) und Hans Porten (Bass). Stiftspfarrer Matthias Vosseler stellte in seiner Predigt den Bezug zwischen der Musik, deren Entstehung und dem biblischen Inhalt der Kantate her. Auch die Liedsätze, bei denen die Gottesdienstbesucher:innen in der vollen Stiftskirche mitsangen, waren sehr beeindruckend, allen voran der Passionschoral O Haupt voll Blut und Wunden.
Die nächste Stiftsmusik für alle findet am Wochenende 17. + 18. Oktober statt - wir freuen uns schon sehr darauf.
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