Stiftsmusik Stuttgart

Pressestimmen

Jubiläumskonzert 10 Jahre Mühleisen-Orgel in der Stiftskirche Stuttgart

Frank Armbruster (August 2014 Stuttgarter Zeitung) (04.08.14)

(...) »Dass der Stiftskantor Kay Johannsen ein begnadeter Improvisator ist, weiß man. An diesem Abend bewies er es durch eine freie Improvisation über ein Choralthema, dem er die wundersamsten Verwandlungen angedeihen ließ, dabei stellte er das enorme Klangpotential der Orgel ohrenfällig unter Beweis. Doch Johannsen ist auch ein begabter Komponist. Sein Konzert für Orgel, Streicher, Pauken und Schlagzeug, das an diesem Abend uraufgeführt wurde, nutzt effektvoll die Möglichkeiten dieser instrumentalen Kombination. Total eher konventionell angelegt, zeigt es kompositorische Finesse in seiner satztechnischen Anlage und der Instrumentation, die mit immer neuen Klangkombinationen überrascht. Ein Stück, das klingt und gefällt - auch dem Publikum in der vollbesetzten Kirche, das am Ende begeistert applaudiert.«

Vokal-Party mit Naschwerk

Jubiläumskonzert am 27. Juni

Susanne Benda (30.06.2014 Stuttgarter Nachrichten) (08.08.14)

»Überhaupt geriet diese Stunde der Kirchenmusik zu einer wundervollen Vokal-Party. Gemeinsam mit ihrem Gründer und Leiter, dem Stiftskantor Kay Johannsen, feierte die Stuttgarter Kantorei nicht nur ihr 20-jähriges Bestehen, sondern demonstrierte gleichzeitig, zu welch hohem Niveau sie sich in zwei Jahrzehnten emporgearbeitet hat. Dabei enthielt das Festprogramm hoch anspruchsvolle Literatur. (...) Schütz und Schein fließen dann in großer Ruhe und Schönheit, exzellent artikuliert und mir präzisen Parallelführungen dahin. (…) Die Wirkung war groß, der Beifall ebenfalls.«

Wettstreit um die Farben

Orgel- & Orchesterkonzert zum Jubiläum »10 Jahre Mühleisen-Orgel«

Frank Armbruster (04.08.2014 Stuttgarter Zeitung) (08.08.14)

»Vor zehn Jahren wurde die neue Mühleisen-Orgel in der Stiftskirche eingeweiht (…): seitdem steht wieder ein Spitzeninstrument zur Verfügung, für das Organisten aus aller Welt gerne nach Stuttgart reisen. (…) Dass der Stiftskantor Kay Johannsen ein begnadeter Improvisator ist, weiß man. An diesem Abend bewies er es durch eine freie Fantasie über ein Choralthema, dem er die wundersamsten Verwandlungen angedeihen ließ, dabei stellte er das enorme Klangpotential der Orgel ohrenfällig unter Beweis. Doch Johannsen ist auch ein begabter Komponist. Sein Konzert für Orgel, Streicher, Pauken und Schlagzeug, das an diesem Abend uraufgeführt wurde, nutzt effektvoll die Möglichkeiten dieser instrumentalen Kombination. Tonal eher konventionell angelegt, zeigt es kompositorische Finesse in seiner satztechnischen Anlage und der Instrumentation, die mit immer neuen Klangkombinationen überrascht. Ein Stück, das klingt und gefällt – auch dem Publikum in der vollbesetzten Kirche, das am Ende begeistert applaudierte.«

»Bilder einer Ausstellung« in der Stiftskirche

Internationaler Orgelsommer 2014

Dietholf Zerweck (21.07.2014 Ludwigsburger Kreiszeitung)

»Feinsinnig und stilgerecht interpretiert waren Camille-Saint Säens‹ drittes Präludium und Fuge Es-Dur aus Opus 99 und zwei Sätze aus Robert Schumanns Sechs Studien in kanonischer Form für Pedalflügel. Bei der Zugabe mit der Jazz-Toccata eines norwegischen Komponisten zeigte sich Setchell wirklich als der allseits gerühmte Konzertvirtuose. «

Bachs weltliche Kantaten mit Kay Johannsen

Bach:vokal am 20. Juni

Dietholf Zerweck (23.06.2014 Ludwigsburger Kreiszeitung)

»In der altehrwürdigen Schlosskirche  wurden die Kantate für Solosopran Weichet nur, betrübte Schatten und die populäre Kaffee-Kantate in kleinster Besetzung dargeboten – möglichst nahe am barocken Original. Dafür hatte Johannsen hervorragende Solisten engagiert, und sein Ensemble Stiftsbarock spielte mit Streichquintett, Oboe und Traversflöte auf historischen Instrumenten. (…) In der ausverkauften Schlosskirche war dies, wie die ganze Kantate, von den Sängern und Instrumentalisten und mit Kay Johannsen am Cembalo höchst vergnüglich musiziert.«

Mit bewundernswerter Energie und Konzentration

Schmidt: Das Buch mit sieben Siegeln | Karfreitagskonzert 18.04.2014

Veronika Großkreutz (22.04.2014 Stuttgarter Nachrichten)

»... Dass der zweistündige Abend bis zum Ende in Bann zog, dafür sorgte Stiftskantor Kay Johannsen, der alle Beteiligten - die Stuttgarter Kantorei und das riesig besetzte Orchester, das Solistenquartett und die Orgel - mit bewundernswerter Energie und Konzentration zusammenhielt und durch sorgsame Tempodramaturgie und detaillierte Übergangsgestaltung den Spannungsbogen straff hielt. Und mittendrin Johannes, der PRophet, alias Brenden Gunnell. Ein großartiger Tenor, der seinen anspruchsvollen Part mitreißend gestaltete, immer höhensicher, deutlich artikulierend und sich gegen orchestrale Klanggewitter durchsetzend.«

Visionen vom Weltgericht

Schmidt: Das Buch mit sieben Siegeln | Karfreitagskonzert 18.04.2014

Dietholf Zerweck (23.04.14 Esslinger Zeitung)

»Mit dem Tenor Brenden Gunnell singt ein idealer Interpret die Hauptrolle des Johannes. Höchst differenziert und mit souveräner Textdeutung gestaltet er die visionären Szenen: Seine ariosen Passagen, seine blitzenden Kantilenen und die Intensität seines Sprechgesangs gliedern das Werk auf packende Weise. (...) Bewundernswert ist die Leistung der Stuttgarter Kantorei, die auch die manchmal verzwickten Stimmverschiebungen tadellos bewältigt und die Ausdruckswechsel klangkräftig darstellt. Erstaunlich, wie nach dem 16-fachen, bombastischen »Hallelujah!« der Geretteten samt Orgelgebraus die 32 Männerstimmen des Chors das gregorianische Dankgebet in schlichter unisono-Homogenität singen. – Enthusiastischer Beifall in der voll besetzten Stiftskirche.«

Ein staunenswerter stimmlicher Kraftakt

Schmidt: Das Buch mit sieben Siegeln | Karfreitagskonzert 18.04.2014

Martin Bernklau (23.04.14 Stuttgarter Zeitung)

»Einer wurde am Ende dieses Sonderkonzerts in der Stiftskirche sogar lautstark gefeiert – trotz Karfreitag, dem stillen Feiertag. Aber eigentlich hatten alle solch aufbrandenden Applaus verdient, die in der Stunde der Kirchenmusik unter der höchst konzentrierten Leitung von Kantor Kay Johannsen an der Aufführung dieses apokalyptischen Mammutwerkes mitgewirkt hatten. (...) Das beste an Durchhalten auf höchstem Niveau lieferte der amerikanische Tenor Brenden Gunnell mit seiner nuancierten Erzähler-Partie des Johannes. Er hätte nicht erröten müssen im wiederholten Jubel des Publikums. Denn der war vollkommen verdient für diesen staunenswerten stimmlichen Kraftakt. Auch die bestechende Gestaltungskraft Kay Johannsens durfte zu Recht gefeiert werden.«

Schöner Klang und differenzierte Gestaltung

Brahms-Requiem ¦ 15./16. November 2013

Markus Dippold (November 2013 Stuttgarter Zeitung)

»(...) Homogen ist der Chorklang, sauber die Intonation, differenziert die dynamische Gestaltung. Dass die Stuttgarter Kantorei auch die große musikalische Geste beherrscht, zeigte sich in der voll besetzten Stiftskirche vor allem im sechsten Satz, den Johannsen als große Steigerung anlegt, die in der Phrase 'Der Tod ist verschlungen in den Sieg' kulminiert. (...) Dabei erfuhren die Sänger eine makellose Unterstützung durch die Stiftsphilharmonie, die mit schönem Klang und differenzierter Gestaltung immer wieder aufhorchen ließ.«

Konzentrierte Ruhe

Brahms-Requiem ¦ 15./16. November 2013

Dietholf Zerweck (November 2013 Ludwigsburger Kreiszeitung)

»(...) Unglaublich, wie die 90-stimmige Stuttgarter Kantorei das Pianissimo des Eingangschors mit Intensität füllte. (...) Ähnlich wie bei Joseph Haydns 'Die sieben letzten Worte unseres Erlösers am Kreuz' sind schwere, lastende Tempi die Grundlage dieses Requiems, und der Stiftskirchen-Kantor bringt sie mit konzentrierter Ruhe zum Klingen. Die Holzbläser malen die Paradiesvorstellung mit wunderbarer Klarheit, der Chor schafft gewaltige Spannungsbögen

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