Stiftsmusik Stuttgart
MONAT_ZURUECK März 2017:  MONAT_VOR

Pressestimmen


Durch das Labyrinth der Harmonien

Alina Nikitina beim Internationalen Orgelsommer in Stuttgart

Thomas Bopp (17.8.2015 Stuttgarter Nachrichten)

»(...) Das dreiteilige >Offertoire sur les Grands Jeux< aus Couperins >Messe à l'usage des Paroisses< hatte sie sehr differenziert angelegt: Dem von ihr rhythmisch pointiert und hinsichtlich der Registerwahl zwischen dichtem Mischklang und transparentem Spaltklang alternierenden Beginn setzte sie nach einer deutlich herausgearbeiteten Fuge in der Mitte dann im Finale einen in der Ausdrucksgebung recht heiter und tänzerisch gestalteten Charakter gegenüber. (...) Die musikalisch vielfältige Abfolge von Duprés >Variations sur un Noel< gestaltete die Organistin sehr abwechslungsreich...«


Die Musik ist Erlösung geworden

Verdi-Requiem 2015

Georg Linsenmann (27.07.2015, Stuttgarter Zeitung) (31.07.15)

Wie konnte dieses Requiem als Werk für Soli, Chor und Orchester je als Verdis »schönste Oper« missverstanden werden? Eine Frage, die nach der Aufführung mit der Stuttgarter Kantorei, der Stiftsphilharmonie Stuttgart und einem fabelhaften Solisten-Quartett in der Stiftskirche als nurmehr musikhistorisch interessante Reminiszenz wirkt. Denn unter dem Stiftskantor Kay Johannsen erweisen sich Verdis mit faszinierender Präzision ins Werk gesetzten dramatischen Mittel schlicht als die zwingende musikalische Logik, mit der Verdi den Menschen in unbedingter Wahrhaftigkeit vor ein unausweichbar Absolutes stellt: vor die Sterblichkeit des Menschen. […]

Hier sprechen charakteristische Details in einem musikalisch zwingenden Zusammenhang. Schon die sotto voce im ersten Pianissimo-Einsatz der Männerstimmen hat tragende Intensität und ist wegweisend für die dynamische Anlage zwischen extrem schwierigem, vielfachem Pianissimi und apokalyptischen Fortissimi. […]

Wie von allein scheinen die von Johannsen in zwanzig Jahren geformten Ensembles dem Leiter zu folgen. Man hört weltstürzende Fortissimoschläge, aufheulende Chor- und Orchesterstimmen, gleißende Chromatik, scheinbar einstürzende Harmonik im »Dies irae« sowie geisterhafte Generalpausen im »mors stupebit«. Vollständig in den Dienst dieser Musik stellen sich die fein harmonierenden Solisten in Reinkultur im unbegleiteten »Huic ergo parce«. Wie vom Himmel schwebend bietet die überragende Sopranistin Katharina Persicke das finale »Libera me«, »Rette mich«. Offen verhallend, wodurch das etwas zu laute Blech wie ein dicker Schlusspunkt wirkt, was den wie befreit wirkenden, begeisterten Beifall in der Stiftskirche allzu schnell einsetzen lässt. Dennoch: diese Verdi-Messe ist packend, ergreifend und zeitlos aktuell.


Erschütterndes Werk mit viel Intensität

Verdi-Requiem 2015

28.07.2015, Gmünder Tagespost (31.07.15)

[…] Mit Stimmgewalt und Ausdruckskraft führten die Choristen der Stuttgarter Kantorei das einleitende Requiem und Kyrie in den sakralen Charakter der Missa ein. Zusammen mit den vier Solisten entstanden in der Sechsstimmigkeit des Requiems klare und plastische Register in den einzelnen Stimmen, die sehr schön auf die gewaltige Dramatik des folgenden Dies irae vorbereiteten. Die Stuttgarter Kantorei sang selbst im Fortissimo äußerst homogen und wusste dabei auch den virtuosen, eingefügten Solistenarien leuchtende Strahlkraft abzugewinnen. Sehr schön erzeugten die Choristen einen sensiblen, von weichem Gestus geprägten, leisen Klang, der auch in den folgenden Sätzen die stimmungsmäßigen und dynamischen Entwicklungen innerhalb dieser Missa zur Geltung kommen ließen.

Die vier Solisten Katharina Persicke, Taxia Kanati, Joshua Whitener und Patrick Zielke zeichneten sich sowohl im Offertorium als auch im folgenden Agnus Dei, Lux aeterna und dem abschließenden Libera me durchweg durch ein hohes stimmliches Niveau aus. So besaß die Stimmführung der Solisten in den jeweiligen Arien eine prägnante Kontur, nie forciert herausgetrieben, sondern durch fein dosierte Nuancen auf hohem sanglichem Niveau gehalten.

Sehr expressiv war der Sopran von Katharina Persicke, der in seiner gleichzeitigen Zartheit und Ausdrucksstärke ein schön weiches Timbre hatte und den Katharina Persicke hervorragend in teils erschütterndem, teils zarten Ton in das musikalische Gesangsbild einfließen ließ.

Mezzosopranistin Taxia Kanati schien in ihren Solo- oder mehrstimmigen Passagen regelrecht zu leben. Ihr gelang sehr schön die Differenzierung zwischen Stimmungen und Lautstärken in den Arien hervorzuheben und bot mit ihrem Part in dieser Missa große musikalische Frische und Energie, hohe Konzentration sowie intensive Gestaltung. Joshua Whitener erfüllte seinen Tenorpart mal mit einer bedeutungsvollen Schwere, mal mit plastischer Linearität und bettete sich somit auch ganz selbstverständlich sowohl in das harmonisch zusammenwirkende Solistenquartett (Offertorium), als auch in den Chor- und Orchesterklang. Patrick Zielkes konturstarke Bassstimme hatte einen wunderbar herrschaftlichen Ton, expressiv und lyrisch mit beeindruckender Intonationsstärke.

Die begleitende Stiftsphilharmonie Stuttgart musizierte stets äußerst präzise und architektonisch gedacht, wodurch die genau durchdachte Dramaturgie der Tempi und der Dynamik ein besonderes Augenmerk erhielt. Die MusikerInnen zeigten sich als Begleiter des Chores oder auch der Solisten äußerst agil in der Umsetzung der vielfältigen dynamischen Abstufungen, die Stiftskantor KMD Kay Johannsen in teils schnellem Wechsel einforderte. Durch dieses Dirigat gelang es Kay Johannsen die musikalische Linie der alternierenden Chor- und Solisten- und Ensemblesätze in einem steten Fluss zu halten und überlegt die ausdrucksvollen Spannungsbögen voll auszuschreiten und eindringliche Akzente zu setzen.

[…]


Von Horror und Hosianna

Verdi-Requiem

Wolfgang Nussbaumer (28.07.2015, Ostalb-Kurier) (31.07.15)

[…] Man muss zu dramatischen Vokabeln greifen, um dieses Phänomen überhaupt anschaulich machen zu können. Kay Johannsen ist der Hexenmeister. Er ruft die Geister zum orchestral-stimmlichen Veitstanz – und weist sie nach getanem Fortefuror in die Schranken des Pianissimo. Er muss dazu nur die rechte Hand schließen. Der drahtige Stuttgarter Stiftskantor ist der Dompteur. Chor, Orchester, Solisten – alles sieht auf sein Kommando, bereit, im Bruchteil einer Sekunde zu reagieren.

Und der Organist Kay Johannsen ist der Poet, der auf der Klaviatur der Gefühle spielen kann, dass einem die Tränen in die Augen steigen. Sein Können kommt natürlich nur zum Tragen auf dem felsenfesten Fundament seiner Stuttgarter Kantorei, der ebenfalls von ihm gegründeten Stiftsphilharmonie und des Solistenquartetts.

Die makellose Sopranistin Katharina Persicke, ihre prachtvolle griechische Mezzokollegin Taxia Kanati, der beseelte amerikanische Tenor Joshua Whitener und der unerschütterliche Bassist Patrick Zielke scheinen wie alle anderen Akteure und das hingerissen lauschende Publikum im voll besetzten Münster von Beginn an ganz im Banne dieser großartigen Musik zu stehen.

Und so offenbart sich dieses Requiem trotz aller vordergründigen inhaltlichen Implikationen in Johannsens fesselnder Interpretation als ein Paradies an orchestralen Farben, chorischer Präsenz und dramatischen solistischen Zäsuren.

Durch die schon exzessiv ausgelebte Dynamik, die jedoch nie aus dem Ruder der Disziplin läuft, schafft der Dirigent ein dramatisches Gerüst, das jeder Belastung standhält.

Im »Dies irae« öffnet die Hölle mit klanglicher Urgewalt ihren Schlund, den die beiden Sängerinnen in ihrem Duett »Recordare, Jesus pie« (Milder Jesus, wollst erwägen) mühelos besänftigen.

Wie der voluminös, geheimnisvoll dunkel kolorierte Mezzosopran der großgewachsenen Kanati mit dem wohltimbrierten und kraftvoll fundierten lyrischen Sopran der einen Kopf kleineren Katharina Persicke zu lasierender Klangfarbe korrespondiert, ist eine der Kostbarkeiten dieser geistlichen Weltmusik.

Oder die Tenorarie »Ingemisco tamquam reus« (Seufzend steh ich schuldbefangen), deren demutsvoller Charakter Joshua Whitener mit lyrischer Verve gestaltet. Oder das doppelchörige »Sanctus«, in dem die Sängerinnen und Sänger im stimmlichen Geschwindschritt komplexe Klanggirlanden winden. Oder dieses abschließende »Libera me, Domine, de morte aeternam«(Rette mich, Herr, vor dem ewigen Tod). Man zittert förmlich mit, wenn die warme Stimme der Sopranistin vor Angst förmlich erbleicht (»Tremens factus sum«) – und atmet erlöst deren tröstende Süße ein, als sie den Himmel öffnet: »Et lux perpetua luceat eis« (und das ewige Licht leuchte ihnen).

Im Spannungsfeld zwischen Horror und Hosianna kann es für die Stuttgarter Kantorei in diesem Verdi-Falle nur einen Sieger geben: die perfekte Vitalität seiner Musik. Hymnischer Applaus!


Es ist vollbracht

Karfreitagskonzert 2015

Susanne Benda (07.04.2015, Stuttgarter Nachrichten) (09.04.15)

Laienchor? Das klingt nach gutem Willen und eifrigem Bemühen. Beides hat die Stuttgarter Kantorei am Karfreitag in der Stiftskirche bewiesen, aber denkwürdig wurde ihre Aufführung von Bachs Johannespassion unter der Leitung von Stuttgarts Stiftskantor Kay Johannsen vor allem dadurch, dass es dabei nicht blieb. Weit ist dieser Abend über das bei Amateursängern übliche und normalerweise Mögliche hinausgegangen: Johannsen hat nicht nur die Stimmen seines Chores fein ausbalanciert und miteinander verschmolzen, sondern außerdem Präzision und Hingabe der Sänger auf so feine und detaillierte Weise zusammengebracht, dass sich mancher Profi-Chor davon eine Scheibe abschneiden könnte.

Klare Textaussprache, exakte Tonvorstellung, hohe Konzentration: Diese Qualitäten der Kantorei, mit denen das Ensemble Stiftsbarock erst im zweiten Teil der Passion wirklich mithält, prägen ein Konzert, bei dem die auswendig gesungenen, in weiten Bögen, sehr frei und sehr expressiv genommenen Choräle als Momente der individuellen Reflexion im Mittelpunkt stehen.

Hier ganz schlicht, dort dynamisiert, beschleunigt oder ausgebremst und farblich abgetönt: Dieser Chorklang erweist sich zumal bei den Choralsätzen als das Ergebnis ­akribischer Detailarbeit. Dabei ist in ­Johannsens Johannespassion Perfektion kein Selbstzweck, und es geht – auch wenn mancher Volkschor auf packende Weise ­dramatisch durchgestaltet wird - nicht um oratorisches Theater, sondern um inneres Bewegtsein.

Das Orchester, vor allem die anfangs noch nicht ganz präsente Continuo-Gruppe, braucht ein wenig, um sich hineinzufinden, aber das wird. Und unter den Solisten sind exzellente. Jan Kobow etwa, der als Evangelist das Passionsgeschehen auf so ergreifende Weise selbst durchlebt, dass man ihm kleinere Unsicherheiten und Angestrengtheiten in der Höhe gerne nachsieht.

Oder die wundervolle Sopranistin Franziska Bobe, die ihre zwei Arien mit gerader, genauer Kopfstimme, mühelos und ausdrucksvoll gestaltet. Sie und auch Kresimir Strazanac (Christusworte), David Pichl­maier (Bass), Stephan Scherpe (Tenor) und Sonja Koppelhuber (Alt) tragen eine ­Aufführung mit, die kaum intensiver gelingen kann.

Weil der Stiftskantor diese ­weniger als Konzert verstand denn als musikalischen Nachvollzug des Passionsgeschehens, bat er im Programmheft darum, auf Beifall zu verzichten, und so verließen die Zuhörer die Kirche still, bereichert und ergriffen.


Der Schmerz der Worte

Karfreitagskonzert 2015

Frank Armbruster (06.04.2015, Stuttgarter Zeitung) (09.04.15)

Konzertroutine – wie das Weihnachtsoratorium zum Christfest, so gehören eben die bachschen Passionen zum Karfreitag. Um so höher freilich ist eine Aufführung einzuschätzen, der es gelingt, die Dringlichkeit und Größe der Werke wieder aufs Neue zu vermitteln.
Es waren viele Faktoren, die dazu führten, dass wohl viele Zuhörer am Karfreitag die Stiftskirche am Ende bewegt, manche sogar erschüttert verlassen haben. Ein entscheidender war der Chor, dem gerade in der Johannespassion eine wichtige Rolle zukommt. Elf Choräle gibt es darin, und jeder einzelne war hier von der Stuttgarter Kantorei entsprechend seines textlichen Gehalts individuell gestaltet, präzise artikuliert und klanglich konsistent. Fiel hier die Fähigkeit des Chors zur Differenzierung gerade leiser Passagen auf, so waren es in den Turbachören des Volkes die Beweglichkeit und chorische Durchschlagskraft – das »Kreuzige ihn« im zweiten Teil fuhr einem regelrecht durch Mark und Bein. Überhaupt arbeitete Johannsen sowohl die dramatischen als auch die kontemplativen Aspekte der Johannespassion vorbildlich heraus, bestens unterstützt durch das Orchester Stiftsbarock Stuttgart und die exzellenten Vokalsolisten. Die wichtigste Rolle kam dem großartigen Jan Kobow zu, der mit tenoraler Eloquenz und rhetorischer Nachdrücklichkeit durch das Passionsgeschehen führte. David Pichlmaier (Pilatus, Arien) und Kresimir Strazanac (Christus) überzeugten mit stimmlicher Autorität und Bass-Kernigkeit, Stephan Scherpe sang seine Arien mit einem unverbraucht frischen Tenor. Eine Entdeckung ist Sonja Koppelhuber. Die Mezzosopranistin sang die berühmte Arie »Es ist vollbracht« berührend innig, mit einem Klang, dem der Schmerz der Worte eingeschrieben war. Allein Franziska Bobe (Sopran) blieb etwas blass, was aber ebenso zu verschmerzen war wie der Verzicht auf die beiden Viole d´amore. Wie im Programmheft gebeten, gab es am Ende keinen Applaus. Das war gut so – auch durch Stille lässt sich Dankbarkeit ausdrücken.


Jubiläumskonzert 10 Jahre Mühleisen-Orgel in der Stiftskirche Stuttgart

Thomas Bopp (August 2014 Stuttgarter Nachrichten) (04.08.14)

(...) »Johannsen zielt in seinem Konzert nicht wie Poulenc in seinem Orgelkonzert auf ein klanglich wirkmächtiges Nebeneinander, sondern verdichtet etwa im Einleitungssatz die Musik zu einer gründlich durchgearbeiteten Struktur voller motivisch-thematischer Beziehungen. In seinem Werk sind Orgel und Orchester völlig gleichberechtigte, eng miteinander verflochtene Partner. Dezent wird das Schlagwerk eingesetzt, das im Finale prägnant zum rhythmisch-prononcierten Drive beiträgt. Im klanglich gehaltenen Mittelsatz beteiligt Johannsen einzelne Streicher mit Soli, hier übernimmt die Orgel eher eine begleitende Funktion, und sie erhält einige farbliche Akzentuierungen durch das klangeffektiv eingebundene Schlagwerk.

Neben dem weiteren Nachweis seiner Improvisationskunst glänzte Johannsen auch mit der Wiedergabe eines Bachschen Werks: Seine überaus temperamentvolle, rhetorisch durchpulste Herangehensweise an Toccata, Adagio und Fuge C-Dur kehrte den jugendlichen Elan des Komponisten heraus.«


Jubiläumskonzert 10 Jahre Mühleisen-Orgel in der Stiftskirche Stuttgart

Frank Armbruster (August 2014 Stuttgarter Zeitung) (04.08.14)

(...) »Dass der Stiftskantor Kay Johannsen ein begnadeter Improvisator ist, weiß man. An diesem Abend bewies er es durch eine freie Improvisation über ein Choralthema, dem er die wundersamsten Verwandlungen angedeihen ließ, dabei stellte er das enorme Klangpotential der Orgel ohrenfällig unter Beweis. Doch Johannsen ist auch ein begabter Komponist. Sein Konzert für Orgel, Streicher, Pauken und Schlagzeug, das an diesem Abend uraufgeführt wurde, nutzt effektvoll die Möglichkeiten dieser instrumentalen Kombination. Total eher konventionell angelegt, zeigt es kompositorische Finesse in seiner satztechnischen Anlage und der Instrumentation, die mit immer neuen Klangkombinationen überrascht. Ein Stück, das klingt und gefällt - auch dem Publikum in der vollbesetzten Kirche, das am Ende begeistert applaudiert.«


Wettstreit um die Farben

Orgel- & Orchesterkonzert zum Jubiläum »10 Jahre Mühleisen-Orgel«

Frank Armbruster (04.08.2014 Stuttgarter Zeitung) (08.08.14)

»Vor zehn Jahren wurde die neue Mühleisen-Orgel in der Stiftskirche eingeweiht (…): seitdem steht wieder ein Spitzeninstrument zur Verfügung, für das Organisten aus aller Welt gerne nach Stuttgart reisen. (…) Dass der Stiftskantor Kay Johannsen ein begnadeter Improvisator ist, weiß man. An diesem Abend bewies er es durch eine freie Fantasie über ein Choralthema, dem er die wundersamsten Verwandlungen angedeihen ließ, dabei stellte er das enorme Klangpotential der Orgel ohrenfällig unter Beweis. Doch Johannsen ist auch ein begabter Komponist. Sein Konzert für Orgel, Streicher, Pauken und Schlagzeug, das an diesem Abend uraufgeführt wurde, nutzt effektvoll die Möglichkeiten dieser instrumentalen Kombination. Tonal eher konventionell angelegt, zeigt es kompositorische Finesse in seiner satztechnischen Anlage und der Instrumentation, die mit immer neuen Klangkombinationen überrascht. Ein Stück, das klingt und gefällt – auch dem Publikum in der vollbesetzten Kirche, das am Ende begeistert applaudierte.«


»Bilder einer Ausstellung« in der Stiftskirche

Internationaler Orgelsommer 2014

Dietholf Zerweck (21.07.2014 Ludwigsburger Kreiszeitung)

»Feinsinnig und stilgerecht interpretiert waren Camille-Saint Säens‹ drittes Präludium und Fuge Es-Dur aus Opus 99 und zwei Sätze aus Robert Schumanns Sechs Studien in kanonischer Form für Pedalflügel. Bei der Zugabe mit der Jazz-Toccata eines norwegischen Komponisten zeigte sich Setchell wirklich als der allseits gerühmte Konzertvirtuose. «


Seite 2 von 4 Seiten 1 | 2 | 3 | 4

Nach oben